Ein Jahr nach der Katastrophe in Japan: Fukushima hautnah – Momentaufnahmen aus dem Leben nach dem GAU

während für uns hier in Deutschland die Atomkatastrophe von Fukushima den politischen Beschluss zum endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie und den Einstieg in die Energiewende gebracht hat, ist über Japan viel Leid hereingebrochen; Verunsicherung und Misstrauen prägen das politische Klima. Nur langsam bildet sich eine größere Anti-AKW-Bewegung heraus.

Was in diesem Jahr wirklich in Japan passiert ist, wie die Menschen heute rund um Fukushima leben, wie stark der Widerstand gegen die Atomenergie angewachsen ist und was wir Deutschen für Japan und die Japaner tun können - darüber wollen wir im Rahmen eines Salons anlässlich des ersten Jahrestages der Fukushima-Katastrophe sprechen.

zur Diskussion waren eingeladen:

Akiko Yoshida ist seit 2002 Mitglied bei Friends of the Earth, Japan. Das Anliegen dieser Organisation ist es, vor allem die Kinder in Fukushima vor der Strahlenbelastung zu schützen.
Koichi Koike ist Agrarwirtschaftler und wohnt im Bezirk Onami der Stadt Fukushima. Er macht seit 20 Jahren Öko-Anbau und Perma-Kultur.
Barbara Kirsch ist Malerin und lebt in Kiel. Sie hat seit langem Kontakte zu KünstlerInnen in Japan und hat das asiatische Land zuletzt im Herbst 2011 besucht.

Moderation: Wolfgang Pomrehn, Journalist und Buchautor

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